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Geschichte der Gemeinde:


Frose,ein Dorf nordöstlich im Harzvorland gelegen, zwischen Aschersleben und Quedlinburg an der Straße der Romanik.
Die Gemeinde gehört zum Landkreis Aschersleben / Staßfurt in Sachsen-Anhalt und hat zurzeit 1660 Einwohner. Archäologische Funde weisen auf eine recht frühe Besiedlung des fruchtbaren Gebietes hin. In der Urkunde des Servatius - Klosters zu Quedlinburg wird Frose um 936 erstmalig erwähnt. Kurze Zeit danach - um 950 - gründete Markgraf Gero hier ein Kloster, das bereits 961 in ein Frauenstift umgewandelt wurde. Das Stift, seine Güter sowie der Ort Frose wurden der um die gleiche Zeit gegründeten Abtei in Gernrode unterstellt.
Das älteste bis in die heutige Zeit erhaltene Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende Stiftskirche. Das vorhandene Urkundenmaterial bis zum 16. Jahrhundert befasst sich hauptsächlich mit Problemen des Froser Stiftes und dessen Verhältnis zu seinen Vögten. Mitte des 15. Jahrhunderts ließ der Bischof von Halberstadt auf Anraten eines Mönches in den Bruch zwischen Aschersleben und Gatersleben die Selke einleiten, wodurch die "See" entstand. In dem Gewässer lebten verschiedene Fischarten. So wurde neben der Landwirtschaft zu dieser Zeit auch Fischfang betrieben. In den Jahren 1704 bis 1709 wurde die "See" trocken gelegt. Später bestimmten das Torfstechen danach die Landwirtschaft und mehrere entstandene Braunkohleabbaugebiete die Beschäftigungsmöglichkeiten der Menschen in dieser Region.





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    • Vereinsvorsitzende Margit Meyer
    • 06464 Frose
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